Erwerbslosenverein Tacheles - Informationen rund um SGB II, Sozialrecht, soziale Ausgrenzung und Gegenwehr

Tacheles Wpt Newsletter 30.11.2014

Erstellt am 30.11.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser heutiger Newsletter zu folgenden Punkten:

1. Neue Dienstanweisungen von Jobcenter und Sozialamt Wuppertal im Netz
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Im Rahmen unserer Transparenz-Kampagne „Nur wer seine Rechte kennt, kann sie wirksam durchsetzen“ veröffentlicht Tacheles immer die aktuellsten Dienstanweisungen der Wuppertaler Sozialbehörden. 
Wir beantragen regelmäßig die Weitergabe der internen Dienstanweisungen der Wuppertaler Sozialbehörden und wollen damit den über 50.000 Leistungsbeziehenden von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe in Wuppertal, aber auch anderen Beratungsstellen, Anwältinnen und Anwälten bis hin zu den zuständigen Sozialgerichten einen Einblick in die Entscheidungsgrundlagen der Behörden verschaffen.
Derzeit sind auf unserer Webseite die Weisungen des Jobcenters, des Sozialamts, des Wohngeldamtes, des Forderungseinzug der Stadt Wuppertal und zum Asylbewerberleistungsgesetz veröffentlicht.
Aktuell haben wir die neusten Weisungen des Jobcenters und des Sozialamtes veröffentlicht.
Die Wuppertaler Dienstanweisungen sind hier zu finden: http://wuppertal.tacheles-sozialhilfe.de/dienstanweisungen

Hinweis: Mit dem Wuppertaler Jugendamt streiten wir uns über die Weitergabe von Weisungen, dieses will – unserer Meinung nach rechtswidrig - Schwärzungen darin vornehmen und uns dafür Gebühren von über 1.000 EUR aufdrücken. Diese Gebührenforderung halten wir für völlig überzogen und rechtswidrig, die gleiche Position bezieht der bisher involvierte Landesbeauftragte für Informationsfreiheit, da es aber zum Teil in Bundesangelegenheiten rein wirkt, ist mittlerweile auch der Bundesinformationsbeauftragte involviert. Die Wuppertaler Verwaltung bekleckert sich mit Ihrer Position nicht grade mit Ruhm und wenn es so weitergeht werden wir uns in der Angelegenheit vor Gericht treffen müssen.


2. Spendenaufruf  für  die Flüchtlinge in Calais
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Immer mehr Flüchtlinge stranden an den Grenzen von Europa, so leben zur Zeit ca. 2500 „Sans Papiers“ in Calais. Die Wuppertaler Gruppe „Kein Mensch ist illegal“ beginnt jetzt mit einer Spendensammlung für die Calais Flüchtlinge. Mitte Januar sollen die Sachen nach Calais gefahren werden.

Gesucht werden:  Winterkleidung und Schuhe (für Männer, Frauen und Kinder), Zelte, Planen, Isomatten, Decken, Schlafsäcke, Kochutensilien, Geschirr, Besteck, Seile, Schnüre, Werkzeug, Handys, Ladekabel, Handykarten, Bücher und Lexika in Englisch, Französisch, Farsi, Arabisch, Pashto, Griechisch, Englisch, Tigrinya, Amharisch, Fahrradwerkzeug, Bälle, Spiele, Kartenspiele, Instrumente, Handykarten, Handys, Kameras und vieles mehr.

Spenden können zu den normalen Öffnungszeiten im Café Tacheles, Rudolfstr. 125, 42285 Wuppertal (Di. – Do.  9 – 17 Uhr, Fr. 12 – 17 Uhr und So. 13 – 17 Uhr) abgegeben werden.

Hier ein Link zu dem Aufruf: http://wuppertal.tacheles-sozialhilfe.de/fa/redakteur/Wuppertal_Kommunales/Spendenaufruf_Calais.pdf

Es wäre schön, wenn viele den Spendenaufruf unterstützen könnten.

So das war es für heute.

Mit freundlichen Grüßen
Harald Thomé
Tacheles e.V. / Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein
Rudolfstr. 125
42285 Wuppertal
Tel: 0202 - 31 84 41
Fax: 0202 - 30 66 04
www.tacheles-sozialhilfe.de
info@tacheles-sozialhilfe.de

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