Erwerbslosenverein Tacheles - Informationen rund um SGB II, Sozialrecht, soziale Ausgrenzung und Gegenwehr

Aufruf zum 8. Mai 2014 - dem Jahrestag der Befreiung von Krieg und NS-Regime

Erstellt am 05.05.2014

Am 8. Mai 1945 endeten in Deutschland Krieg und faschistische Gewaltherrschaft.
Aufruf zur Gedenkveranstaltung

Das Ende des Zweiten Weltkriegs jährt sich in diesem Jahr zum neunundsechzigsten Mal. Krieg und Schrecken gingen von Deutschland aus.

Die Gräber der Kriegsgefangenen, der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Polen und Russland und der Heckinghauser Bombenopfer auf dem Friedhof Norrenberg sind uns stetige Mahnung und Warnung.

Am 8. Mai 1945 endeten in Deutschland Krieg und faschistische Gewaltherrschaft.

 

Trotz zweier Weltkriege und 69 Jahre nach dem 8. Mai 1945

  • sind Krieg und Terror immer noch Mittel zur Durchsetzung politischer und wirtschaftlicher Interessen
  • sind Völker und Kulturen von einem friedlichen und gleichberechtigten Miteinander noch weit entfernt
  • sind Neonazismus und Rassismus in unserem Land noch gegenwärtig und sogar in unseren Parlamenten vertreten
  • begehen Neonazis jahrelang Übergriffe und Morde gegen Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen
  • führt die globale Wirtschaftskrise zu Protektionismus und nationalstaatlichem Denken und zum Abbau sozialer Errungenschaften

 

Wir rufen daher dazu auf: 

  • die politischen Parteien und die Wirtschaft in Deutschland aufzufordern, sich für gerechtere Strukturen des Wirtschaftssystems, die Schöpfung bewahrende Maßnahmen und friedliche und gewaltfreie Lösungen von Konflikten einzusetzen.
  • Erziehung, Bildung und Kultur zu fördern, die soziale und kulturelle Ausblutung der Städte zu unterbinden und den Menschen nicht zum Wirtschaftsfaktor verkommen zu lassen.
  • Insbesondere die junge Generation zum Engagement gegen Krieg, Rassismus und Gewalt und für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu ermutigen.

 

Wir laden ein zur Gedenkveranstaltung

 

Donnerstag, 8. Mai 2014<, 17:00 Uhr

Friedhof Norrenberg, Theodor-Fontane-Str. 52

42289 Wuppertal-Heckinghausen

 

Ansprachen:

Bürgermeisterin Ursula Schulz

Ein Vertreter des Generalkonsulats der Russischen Föderation (angefragt)

            Ein Vertreter der Botschaft der Republik Polen (angefragt)

Sebastian Schröder (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten)

Pfarrer Hans-Achim Wellnitz

 

Musikalische Untermalung:           Carmina Venti 

 

 

Verantwortlich: Hans-<st1:personname w:st="on">Achim Wellnitz</st1:personname>, Rübenstr. 23, 42289 Wuppertal

 

 

Diesen Aufruf unterstützen bisher::
Evangelische Kirchengemeinden Heckinghausen, Elberfeld-West, Ronsdorf, Schellenbeck-Einern, Unterbarmen-Süd; Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal Ilka Federschmidt; Bezirksvertretung Heckinghausen; DGB-Stadtverband Wuppertal, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft; Jugendring Wuppertal; Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft; Verein Spurensuche; VVN/Bund der Antifaschisten; Bündnis 90/Die Grünen KV-Wuppertal; DIE LINKE Kreisverband und Ratsfraktion; DKP-Kreisorganisation; SPD-Wuppertal; Wählergemeinschaft WfW Heckinghausen

© Tacheles e.V. · Rudolfstr. 125 · 42285 Wuppertal · Tel: 0202 - 31 84 41 · Fax: 0202 - 30 66 04